17.000 Afghanen auf einmal: NGO flutete Aufnahmeprogramm – IT-System ging von Hackerangriff aus

vor 2 Monaten

17.000 Afghanen auf einmal: NGO flutete Aufnahmeprogramm – IT-System ging von Hackerangriff aus
Bildquelle: Apollo News

Die von einem Grünen-Politiker mitgegründete NGO „Kabul Luftbrücke“ zählt zu den privaten Organisationen, denen Annalena Baerbock und Nancy Faeser 2022 die Vorauswahl jener Afghanen überlassen haben, um deren Aufnahme in Deutschland immer noch gerungen wird. Nun kommt heraus: Die NGO hat ihren Status als „meldeberechtigte Stelle“ damals missbraucht, um das Bundesaufnahmeprogramm mit tausenden Antragstellern zu fluten. Das Bundesinnenministerium setzte die Zusammenarbeit deshalb für über ein Jahr aus, vertuschte den Vorfall aber gegenüber Parlament und Öffentlichkeit.

Für Baerbocks und Faesers Aufnahmeprogramm setzte die Bundesregierung eine maßgeschneiderte Softwarelösung ein. Die sieben Millionen Euro teure IT-Anwendung sollte eine sichere Bearbeitung der sensiblen Falldaten ermöglichen. Doch schon am ersten Wochenende, an dem die NGOs die Daten der Afghanen eintragen konnten, die sie für eine Aufnahme in Deutschland vorschlugen, brach das Computerprogramm zusammen. „Eine NGO hatte 17.000 Fälle auf einmal eingetragen. Das System dachte, es handelt sich um einen Brute-Force-Angriff“, berichtete ein Beteiligter der Welt. Dass die 17.000 Namen zuvor – wie vereinbart – durch die NGO sorgfältig überprüft wurden, sei allein aufgrund der schieren Menge unwahrscheinlich.

Auf Nachfrage von Apollo News bestätigte das Bundesinnenministerium den Vorfall – und dass es sich bei dieser NGO um „Kabul Luftbrücke“ handelte. Deren Nutzeraccounts seien deaktiviert worden, „nachdem Ende Februar 2023 festgestellt wurde, dass über diese Accounts versucht wurde, mittels nicht autorisierter Eingabe mehrere tausend Fälle innerhalb kürzester Zeit in die IT-Anwendung zu übertragen“.

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