Innenminister Dobrindt schickt Beamte nach Kabul. Sie sollen direkte Verhandlungen mit den Taliban aufnehmen – für regelmäßige Abschiebungen nach Afghanistan.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) plant, direkte Verhandlungen mit den islamistischen Taliban in Kabul aufzunehmen. Damit will der Innenminister regelmäßige Abschiebungen von Straftätern nach Afghanistan ermöglichen. Grüne und Linke kritisieren das.
„Mit einem Abkommen mit der Taliban macht sich Dobrindt von einer islamistischen Organisation abhängig und wertet sie auf“, sagte der innenpolitische Sprecher der Grünen, Marcel Emmerich. Das sei ein Schlag ins Gesicht für all jene, die über Jahre für Demokratie gegen die Taliban gekämpft hätten.
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