Die neue Wahlumfrage sieht die AfD bei 29 Prozent, das heißt fast ein Drittel der Befragten, hochgerechnet fast ein Drittel der Wähler würde die AfD wählen. Legt man die Maßstäbe früherer Zeiten an, dann existiert in Deutschland nur noch eine Volkspartei – und das ist die AfD.
Die Union verliert einen Punkt im Vergleich zur letzten Umfrage von INSA und würde nur noch 22 Prozent der Wähler von sich überzeugen, das heißt, die CDU kann augenblicklich nur noch oder gerade noch ca. 17/17,8 Prozent der Wähler mobilisieren, die CSU würde unter der 5-Prozent-Hürde bleiben, aber aufgrund der Grundmandatsklausel in den Bundestag einziehen. Die SPD verlöre ein Prozentpunkt, den sie an die Grünen abgibt, weshalb die SPD bei 12 Prozent und die Grünen bei 14 Prozent liegen. Auch die Linken büßen 1 Prozentpunkt ein und erreichen 10 Prozent der Wähler.
Somit verharrt die Vereinigte Linke im 36-Prozent-Bunker, während die Union und die AfD zusammen eine absolute Mehrheit von 51 Prozent besäßen. Deutschland könnte also den Weg der Konsolidierung und des nachfolgenden Aufstiegs mit einer Mitte-Rechts-Regierung gehen. Nie waren die Zeiten dafür so günstig. Und genau darin liegt Deutschlands Problem, das, weil es aus dem Verrat der Union resultiert, eben auch auf die Union zurückschlägt. Die Union wird nur noch als Filiale der SPD wahrgenommen. Die Regierungsparteien würden lediglich 34 Prozent der Bürger wählen.
Der Unmut auf die Regierung trifft die Union, denn während die Union dafür abgestraft wird, dass sie rotgrüne Politik macht, ist für die SPD die Beteiligung an der Regierung noch ein Segen, weil sie inhaltlich so ausgezehrt ist, so ununterscheidbar von Grünen und Linken, dass sie ohne Regierungsbeteiligung wahrscheinlich noch stärker Wähler verlöre.
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