Wenn es um wichtige Haushaltsfragen geht, spielt für Medien und vermeintlich demokratische Politiker die größte Oppositionspartei weder im Bund noch in den Ländern eine Rolle, wenn sie Alternative für Deutschland heißt.
So geht es auch in Sachsen zu, wenn der Hörer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einschaltet. Die mit 40 Abgeordneten fast wie die CDU mit 41 Abgeordneten so starke AfD kommt mit keinem Ton vor. Nach undemokratischem Ausgrenzen folgt jetzt das große Ausblenden der verhassten politischen AfD-Konkurrenz. Doch die kommt nach neuester Insa-Umfrage in Sachsen inzwischen auf 35 Prozent, während die regierende CDU auf 26 und die SPD auf nur noch sechs Prozent schrumpfen. Mehr als jeder dritte potenzielle Wähler wird also politisch wie öffentlich-rechtlich ausgegrenzt. Das ist die neue Taktik in den Redaktionsstuben – die AfD außer im Zusammenhang mit Rechtsextremismus einfach nicht mehr erwähnen.
Bestenfalls dienen „Tagesschau“-Formulierungen wie diese zum Ausgrenzen: „CDU und SPD haben im Sächsischen Landtag nur 51 von 120 Stimmen. Auf die AfD will die Regierung nicht angewiesen sein.“
Nun gestalten sich aber die Verhandlungen mit den schwarz-roten Hilfstruppen aus gleich drei linken Fraktionen mehr als zäh. Sie wollen die CDU erpressen und Sachsens Schwarze spielen diese Rolle wie die Kanzlertruppe von Friedrich Merz im Bundestag mit.
ERFURT: Beben bei AfD-Parteitag! Macht verschiebt sich! Eskalation bei Protesten I WELT STREAM











