Ein antisemitischer Zwischenfall überschattete am Wochenende die Eröffnungsfeier des Eurovision Song Contest (ESC) in Basel. Die israelische Sängerin, eine Überlebende des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023, wurde am Rande der Veranstaltung von einem pro-palästinensischen Demonstranten mit einer symbolischen Tötungsgeste bedroht und bespuckt.
Der Vorfall ereignete sich während der Eröffnungsparade in der Innenstadt von Basel. Auf Videoaufnahmen, die auf der Plattform X (ehemals Twitter) unter anderem vom offiziellen Account des Staates Israel veröffentlicht wurde, ist zu sehen, wie die israelische Delegation von mehreren pro-palästinensischen Demonstranten begleitet, bedrängt und belästigt wird. Zu sehen ist auch, wie sich ein Mann mit palästinensischer Flagge demonstrativ mit der Hand über den Hals fährt – eine Geste, die international als Morddrohung verstanden wird. Laut israelischen Medienberichten spuckte der Mann zudem mehrfach in Richtung der israelischen Delegation.
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