In Neubrandenburg sorgt ein 18-jähriger aus Sierra Leone seit Monaten für Angst und Schrecken. Seit Mai 2024 hat er in drittgrößten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns spektakuläre 44 Straftaten begangen, wie NIUS bei den Sicherheitsbehörden in Erfahrung brachte. Vorbestraft ist er jedoch noch immer nicht, denn bislang kam es zu keiner Anklage.
Zuletzt griff der Intensivtäter am Donnerstag einen 17-jährigen Deutschen an und versuchte, ihm die Kopfhörer aus den Ohren zu ziehen und das Handy zu stehlen. „Als der 17-Jährige seine Sachen wieder an sich riss, schlug ihn der Beschuldigte“, berichtet die Neubrandenburger Polizei. „Dabei wurde die Brille des Opfers beschädigt. Der Sachschaden beträgt etwa 400 Euro.“
Noch während die Beamten vor Ort eine Anzeige aufnehmen, meldet sich eine 17-Jährige. „Die Deutsche wurde von dem 18-Jährigen sexuell belästigt, während sie an der Bushaltestelle versuchte, dem Opfer des räuberischen Diebstahls zu helfen“, heißt es in der Polizeimeldung. Anschließend wird gegen den jungen Mann aus Sierra Leone ein Haftbefehl erlassen. Die Polizei nimmt ihn fest. Nachdem er allein im Oktober 23 Straftaten begangen hat, sitzt er seit Freitag in Untersuchungshaft.
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