In der norditalienischen Stadt Modena ist ein Auto in eine Gruppe von Fußgängern gerast. Nach Angaben des Bürgermeisters Massimo Mezzetti wurden acht Menschen verletzt, vier davon schwer. Der Wagen sei am Samstagnachmittag im Zentrum der Stadt mit hoher Geschwindigkeit gezielt auf den Gehweg gerast, habe mehrere Passanten erfasst und sei anschließend in ein Schaufenster gekracht. Der Fahrer wurde festgenommen.
Nach Informationen des Corriere di Bologna handelt es sich bei dem Festgenommenen um Salim El Koudri, einen 31-jährigen Mann, der in Seriate in der Provinz Bergamo geboren wurde und in Ravarino bei Modena lebt. Er soll einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften haben und bislang nicht vorbestraft gewesen sein. Ein Alkohol- und Drogentest sei dem Bericht zufolge negativ ausgefallen.
Italienische Medien berichten außerdem, El Koudri sei wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen. Die Ermittler prüfen demnach derzeit seine Vorgeschichte und mögliche Auslöser der Tat. Hinweise auf religiöse Radikalisierung oder Verbindungen zu extremistischen Gruppen hätten sich nach ersten Erkenntnissen nicht ergeben.
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