Der Strom-Terror von Berlin ist nicht weniger als ein wahr gewordenes Horrorszenario. Doch Angst vor einem tagelangen Blackout und die Vorbereitung darauf gelten bei Haltungsjournalisten der öffentlich-rechtlichen Sender und auch dem Verfassungsschutz als verdächtig und Anzeichen von Nazi-Ideologie.
Bekannte ÖRR-Journalisten wie Anja Reschke und Harald Lesch haben Preppen – also das Anlegen von Vorräten für Notfälle – problematisiert und politisch aufgeladen. Lesch erklärte im ZDF Warnungen vor Blackouts pauschal zu „Blödsinn“ und sprach mit erhobenem Zeigefinger von „Angstmacherei“. Kerzen, Campingkocher oder warme Kleidung seien überflüssig, Vorsorge sei total überzogen.
Anja Reschke fragt scheinheilig: „Ist die Prepper-Szene rechtsextrem?“ und stellt voran, ein kleiner Vorrat an Lebensmitteln oder Batterien sei „smart“ und werde sogar von der Bundesregierung empfohlen. Gleich im Anschluss werden größere Vorräte und Notstromaggregate dann aber in einem Atemzug mit Waffen und Bunkern genannt – und DAS, so Reschke, sei dann doch „ein bisschen scary“. Anschließend verknüpft sie Preppen mit Misstrauen gegenüber Staat und Eliten, wie man es auch bei Verschwörungsgläubigen, Querdenkern, Reichsbürgern und „genau dem rechtsextremen Milieu“ finde. Raunendes Fazit: man müsse die Szene der Vorsorgenden „im Auge behalten“.
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