Die Vogelgrippe in Deutschland wütet weiter.
Bisher wurden eine halbe Million Tiere gekeult – mehr als 500.000 Hühner, Enten, Gänse und Puten sind bislang betroffen, meldet das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems bei Greifswald. Üblicherweise gebe es einen Anstieg der Infektionszahlen Anfang November während des Vogelzugs. Das FLI ist die für die Nutztierseuchen zuständige Bundesbehörde.
Die Zahlen seien eine Momentaufnahme, da sich die Lage derzeit so schnell ändere, sagte eine Institutssprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Daten bildeten deshalb eher die derzeitige Dimension und nicht die absoluten Zahlen ab. „Aktuell werden 23 weitere Verdachtsfälle geprüft – 22 bei Wildvögeln, einer bei gehaltenem Geflügel. Mit weiteren ist zu rechnen.“
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