Sollte die Wagenknecht-Partei BSW nach einer möglichen Korrektur des Wahlergebnisses vom 23. Februar doch noch in den Deutschen Bundestag einziehen, so könnte das die AfD durchaus einige Parlamentssitze kosten. Dennoch kommt die AfD-Fraktion der Aufforderung Sahra Wagenknechts entgegen, ihre Partei bei einem Antrag auf Neuauszählung zu unterstützen.
Die AfD sei bereit, die BSW-Forderung nach einer Neuauszählung mitzutragen. Das kündigte Stephan Brandner, einer der drei stellvertretenden Bundessprecher der AfD, im „Stern“ an. Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hatte sich zuvor an die im Bundestag vertretenen Parteien, darunter auch die AfD, mit der Bitte gewandt, das im Februar denkbar knapp gescheiterte BSW in seinem Bemühen um eine Korrektur des Wahlergebnisses zu unterstützen.
Brandner sagte dem „Stern“, die AfD nehme einen etwaigen nachträglichen Verlust an Mandaten als Folge eines möglichen Einzugs des BSW in den Bundestag in Kauf. Brandner, AfD-Obmann im Wahlprüfungsausschuss des Parlaments, begründete dies mit den Worten: „Korrekte Demokratie schlägt Eigeninteresse.“
🔴 LIVESTREAM von OE24.TV











