Deutschland ist längst im Wahlkampf-Modus und eines der bestimmenden Themen bis zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 wird sein, was Millionen Bürgern an den Kassen von Supermärkten, Tankstellen, beim Friseur oder im Restaurant bezahlen müssen, um ihr gewöhnliches Leben zu bestreiten.
„Steigende Lebenshaltungskosten“, lautet derzeit die größte Sorge der Menschen in Deutschland, wie die Studie „Die Ängste der Deutschen“ zeigt, die die R+V-Versicherung seit 30 Jahren jährlich durchführen lässt. Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg war die soziale Sicherheit das wahlbestimmende Thema, in Thüringen war nur die innere Sicherheit den Bürgern noch wichtiger.
Den Menschen in Deutschland geht es um das Geld in der eigenen Tasche.
Und das aus gutem Grund, denn die Preise für das alltägliche Leben sind in den vergangenen drei Jahren um mehr als 20 Prozent gestiegen. Dieser Wert von „nur“ einem Fünftel mehr täuscht aber darüber hinweg, dass die Preise in ganz zentralen Lebensbereichen noch viel rasanter angestiegen sind, wie etwa beim Kauf eines neuen Autos oder eines Elektrogerätes – Anschaffungen, die sich möglicherweise nicht aufschieben lassen.
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