Clan-Fehde in Berlin: Auf einmal standen die Abou-Chakers auf der Straße

vor mehr als 1 Jahr

Clan-Fehde in Berlin: Auf einmal standen die Abou-Chakers auf der Straße
Bildquelle: Tichys Einblick

Im internationalen Vergleich steht Berlin ja noch irgendwie goldig da. In Frankreich kommt es in rhythmischen Abständen zu Aufständen der diversen Drogenmafias in den betroffenen Vorstädten, daneben das ganze Jahr zu Raub-, Gewalt- und Mordtaten. In vielen Städten Großbritanniens regiert die schiere Angst. Noch immer trauen sich viele Bürger nur hinter vorgehaltener Hand, über die Grooming-Gangs zu sprechen, sicher auch weil Gewaltdrohungen zu ihrer Vorgehensweise gehörten, aber auch, weil die Polizei an dieser Stelle systematisch wegschaut. In Berlin entfalten sich gerade erste Aspekte der gleichen Gang- und Mafia-Kultur, die es freilich auch hierzulande nicht erst seit gestern gibt. Die Präsenz und die Anwendung von schweren Waffen im öffentlichen Raum gehören dabei zu den ersten Warnzeichen.

Im Ortsteil Britz, eigentlich der ruhigere Teil des Großbezirks Neukölln, gab es am Montagabend eine Auseinandersetzung und Schießerei, zu der am Ende auch Clangrößen stießen. Die Marientaler Straße – Ort des Geschehens – liegt in einem Industriegebiet am Teltowkanal, südlich des Hafens Britz-Ost, nicht weit von der berüchtigten Sonnenallee entfernt, an der Terrortaten mit Süßigkeiten gefeiert werden.

Um 20.30 Uhr informierte ein Anwohner die Polizei, weil er einen Streit auf der Straße bemerkt und Schüsse gehört hatte. Ein Mann soll auf eine Gruppe von Personen geschossen haben. Oder war es wirklich eine ganze „Menschenmenge“, wie einige schreiben? Die Clan-Familien sind bekanntlich umfangreich.

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