Der europäische Gaspreis ist im Laufe des Januars um 36 Prozent gestiegen, wie Daten der Bundesnetzagentur zeigen. Das gilt sowohl für den Preis des Folgetages (Day-ahead) als auch für den Preis des Folgemonats (Month-ahead oder M+1). Beim Day-ahead-Preis geht es um den Preis für eine Megawattstunde, die am folgenden Tag geliefert wird. Beim Month-ahead-Preis handelt es sich entsprechend um den aktuellen Preis für eine Lieferung im folgenden Monat.
Den Höchstwert erreichte die Kurve des Day-ahead-Preises am 21. Januar mit 42,84 Euro. Am 2. Januar, dem ersten Arbeitstag des Jahres, lag er noch bei 30,84 Euro pro Megawattstunde. Zum Ende des Monats, am 29. Januar, waren es 41,99 Euro – eine Steigerung um 36 Prozent im Monatsverlauf.
Ähnlich sieht die Entwicklung bei den Preisen für die Lieferung im Folgemonat aus. Am 2. Januar kostete eine Megawattstunde 30,75 Euro; gegen Monatsende waren es 41,84 Euro. Am teuersten war es am 23. Januar mit 42,08 Euro. Laut Focus ist die Preisentwicklung zum Teil darauf zurückzuführen, dass die USA wegen einer eigenen Kältewelle weniger Flüssiggas nach Europa exportieren.
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