Zerstörte Statuen, Schmierereien, Exkremente in Beichtstühlen: Deutschland verzeichnet laut neuem Bericht der „Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa“ einen besorgniserregenden Anstieg antichristlicher Straftaten. Eine Expertin der Beobachtungsstelle warnt: Feindselige Einstellungen gegenüber Christen seien kein Randthema mehr.
Die Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa (OIDAC Europe) schlägt Alarm: Im Jahr 2024 wurden europaweit 2.211 antichristliche Übergriffe registriert.
Im Vergleich zu 2023 (2.444 Delikte) verzeichnet die Beobachtungsstelle zwar einen leichten Rückgang, sieht darin aber keine Entwarnung. Grund dafür sei eine mangelhafte Erfassung in mehreren Ländern. Besonders besorgniserregend sei der Anstieg körperlicher Angriffe auf Christen: Die Zahl der gemeldeten Gewalttaten stieg von 232 auf 274 Fälle. Die OIDAC bewertet das als Zeichen für ein „Klima wachsender Intoleranz“.
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