Die Nicht-Impfstoff-Hersteller von BioNTech – und das deutsche Staatsversagen

vor 4 Monaten

Die Nicht-Impfstoff-Hersteller von BioNTech – und das deutsche Staatsversagen
Bildquelle: NiUS

BioNTech und viele Medien präsentieren die mRNA-Technologie als medizinischen Durchbruch. Ob dieser Durchbruch tatsächlich existiert, hängt jedoch davon ab, ob die Sicherheit der Technologie nach ihrer massenhaften Anwendung überprüft wurde. Doch genau diese gesetzlich vorgesehene Überprüfung hat bis heute nicht stattgefunden, wie NIUS vom Paul-Ehrlich-Institut erfahren hat. So unbewiesen die Sicherheit der mRNA-Injektionen ist, so klar ist, dass sie weder wie traditionelle Impfstoffe wirkten noch wie solche funktionierten.

Wie diese Woche bekannt geworden ist, verlassen die BioNTech-Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci gegen Ende des Jahres ihr Unternehmen. Dieses hatte zusammen mit dem amerikanischen Pharma-Riesen Pfizer die Corona-Injektionen produziert. Comirnaty heißt das allein in Deutschland millionenfach verabreichte Produkt, das dem Unternehmen Milliardengewinne bescherte.

Während BioNTech seit Jahren hohe Summen in Krebsimmuntherapien investiert, lässt der große Durchbruch, der eine neue Wachstumsphase tragen könnte, bislang auf sich warten. Im Geschäftsjahr 2025 hat BioNTech einen Milliardenverlust erlitten, der sich netto auf 1,12 Milliarden Euro belief, wie das Unternehmen aus Mainz bekannt gab. Das war deutlich mehr als im Geschäftsjahr 2024, in dem sich der Verlust auf 665,3 Millionen Euro belief.

Blick auf das Büro- und Laborgebäude des Pharmaunternehmens BioNtech in Mainz.

Nun will das Unternehmen mRNA-basierte Arzneien auf höherer Entwicklungsstufe entwickeln. „Özlem und ich wollen ein weiteres Mal als Pioniere neue Wege beschreiten“, so Şahin. „Schon immer war es unsere Vision, Wissenschaft in Fortschritte für Patientinnen und Patienten zu überführen. Jetzt bietet sich die Chance, die nächste Generation bahnbrechender Innovationen zu erschließen.“ In deutschen Medien wird diese Darstellung vielfach übernommen. Dass sie sich so leicht erzählen lässt, liegt auch daran, dass der Staat die Sicherheit dieser Technologie nicht so überwacht hat, wie es gesetzlich vorgesehen war – und wir später sehen werden.

Streng genommen ist es aus zwei Gründen problematisch, die mRNA-Injektionen als Impfstoffe zu bezeichnen – einer entspringt dem gesunden Menschenverstand, der andere der Natur des mRNA-Verfahrens. Jahrzehntelang gehörte es zum Wesen einer Impfung, dass man die Krankheit, gegen die geimpft wird, anschließend nicht bekommt. Dafür sorgte die Logik des Verfahrens: Man injiziert dem Impfling eine abgeschwächte oder inaktive Version des Krankheitserregers. Dadurch bildet das Immunsystem Antikörper gegen den Erreger aus, wodurch der Impfling dauerhaft immun wird.

Diesen Zustand konnten die mRNA-Injektionen nicht herstellen. Wer gegen Corona geimpft war, konnte sich weiterhin mit Covid-19 infizieren – was auch von offizieller Seite nie bestritten wurde. Der Zweck der Impfung, so hieß es schließlich, bestehe vor allem darin, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Ein Mittel, das lediglich schwere Verläufe reduziert, hätte früher allerdings kaum als klassischer Impfstoff gegolten.

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