Wie lange die schwarzrote Koalition noch hält, weiß zur Stunde niemand. Die Vereinigte Linke macht mobil und bereitet sich auf den kalten Putsch vor, die CDU ist gelähmt, orientierungslos, heillos im Opportunismus verstrickt, eigentlich keine Partei mehr, sondern ratlos, welche Rettungsweste sie sich anziehen soll. Dabei ist auch das Bild der Vereinigten Linken unterschiedlich, während die Partei der Linken Morgenluft wittert und vor Kraft kaum laufen kann, sehen die Grünen und vor allem die SPD mit Schrecken den Weg in die Bedeutungslosigkeit vor sich.
Der politische Gegner der Union, der nicht die AfD, sondern die Vereinigte Linke ist, riecht die Schwäche der Union. Auffälliges Beispiel dafür ist, dass Ines Schwerdtner im Ulbricht-Ton Forderungen an die Union stellt, wie sie sich zu verhalten haben, um Gnade vor den strengen Augen der Genossen des ZKs der Linken zu finden. Während die Union Änderungen in der Frage der Migration und eine Bürgergeld-Reform anstrebt, spielt die SPD, um nichts am Bürgergeld ändern zu müssen, das Thema Erbschafts- und Vermögenssteuer hoch. Ihr Motto lautet inzwischen: Umverteilen, solange noch was da ist. So überlebt man als Apparatschik.
Deutschlands Probleme wachsen stündlich, vieles hält nicht einmal die Farbe der Losung, die man auf das marode Mauerwerk pinselt, zusammen. Die deutsche Wirtschaft wuchs auch im dritten Quartal nicht. Der LBBW-Ökonom Jens-Oliver Niklasch kommentiert: „Es läuft weiterhin nicht in Deutschland“, und Alexander Krüger, Chefvolkswirt Hauck Aufhäuser Lampe, schätzt ein: „Die Wirtschaftsaktivität zeigt weiterhin große Tristesse.“
AfD-Parteitag in Erfurt - Tag 2 | 05.07.26











