Beim ZDF stinkt der Fisch vom Kopf her. Das ZDF ist kein Einzelfall. Das gesamte öffentlich-rechtliche Rundfunksystem hat keine Kontrolle, die ihren Namen verdient. Einseitiger, schlechter Journalismus ist das Ergebnis einer einseitigen, schlechten Aufsicht. Intendanten, Fernsehräte und Rundfunkräte entstammen derselben linken Blase.
Die aktuelle Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
Man sorgt sich nicht um Ausgewogenheit, sondern um weltanschauliche Geschlossenheit. Ein drastisches Beispiel lieferte die jüngste Sitzung des ZDF-Fernsehrats. Diversity und Gleichstellung, Parität und kostenlose Menstruationsartikel: Das bewegt die Fernsehräte. Da sind sich alle einig. Ein solches System ist nicht reformierbar.
Das ZDF ist in schlechter Verfassung, weil das fehlt, was jede gute Verfassung braucht: Checks and Balances. Wechselseitige Machtkontrolle. Für die Rundfunkanstalten der ARD gilt dasselbe. Gerade offenbarte sich der Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks als linke Kaderkompanie. In der Ausbootung der konservativen Journalistin Julia Ruhs sah das Gremium keinen Skandal.
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