Sparen wir uns jede Vorrede und steigen gleich in den Wettbewerb ein. Halt, nein: doch nicht. Zuvor verlieren wir noch ein ganz kurzes Wort über das „Wort zum Sonntag“.
Das kommt direkt vor Beginn des „Eurovision Song Contest“ (ESC) vom Katholikentag in Würzburg. Gesprochen wird es von einer gewissen Johanna Vering. Sie ist Pastoralreferentin. Die Katholische Bischofskonferenz traut sich also noch nicht einmal mehr, einen geweihten echten Geistlichen vor das TV-Millionenpublikum zu schicken, um das Wort Christi zu verbreiten.
Frau Verings Auftritt ist modisch ein Anschlag auf den Sehnerv und intellektuell ein Anschlag auf die Vernunft. Wer will, kann sich in der ARD-Mediathek selbst davon überzeugen. Ich würde davon aber dringend abraten, zum Wohle des Seelenheils.
Deutschlands Katholische Kirche ist nicht zu retten.
Niemand dürfte widersprechen, wenn man sagt, dass Festivals der Country-Musik Kult-Veranstaltungen für traditionelle Mannsbilder und deren Verehrerinnen sind. Damit tritt man niemandem zu nahe.
Der ESC ist das Gegenteil: eine Kult-Veranstaltung für die schwul-lesbische Community. Auch das kann man sagen, ohne jemandem zu nahe zu treten.
Veranstalter ist, wie nun schon seit 70 Jahren, die Eurovision. Das ist der Zusammenschluss aller staatlichen (oder öffentlich-rechtlichen) Fernsehsender Europas. Weil im vergangenen Jahr Österreich den Wettbewerb gewonnen hatte, findet der ESC diesmal in Wien statt. Ausrichter ist also Österreichs Staatssender ORF.
Wer sich in Deutschland über ARD und ZDF erregt, wird am ORF verzweifeln.
ERFURT: Supergau bei AfD-Parteitag? Polizei macht mobil! Furcht vor Krawallen bei Demo I WELT STREAM











