Es gibt vorläufig nichts Neues unter der Sonne. 2025 war ein Rekordjahr für fossile Energieträger – ob einem das gefällt oder nicht. So wie sich die Güterströme dieser Welt entlang der maritimen Seerouten im gemächlichen Tempo des Schiffsverkehrs bewegen, wenig affiziert vom Geschwindigkeitsrausch der sie umgebenden digitalen Welt, so folgt auch die Erzeugung primärer Energie noch immer den Prinzipien des kombustiblen Zeitalters. 86 Prozent des globalen Primärenergieverbrauchs stammen weiterhin aus fossilen Energieträgern: aus Öl, Gas oder Kohle.
Die globale Wirtschaft wälzt sich also weiterhin auf ihren traditionellen Bahnen dahin. In ihrem Maschinenraum verfeuert die Menschheit jene Energieträger, die einen günstigen und jederzeit verlässlichen Energiefluss ermöglichen – ganz gleich, was ökosozialistische Narzissten in ihren urbanen Weltverbesserer-Blasen Europas davon halten. Von Europa, insbesondere von der Öl- und Gasförderung in der Nordsee, nehmen immer mehr Konzerne Abstand, zuletzt das englische Flaggschiff British Petroleum.
Nach dem Rückzug von Konkurrenzunternehmen wie Shell, Equinor und TotalEnergies war nun BP seinerseits an der Reihe, seinen Rückzug aus der Ölförderung in der Nordsee zu erklären. Nur 100 Tage nach ihrem Amtsantritt begründete CEO Meg O’Neill den Schritt nicht mit versiegenden Lagerstätten, sondern – und das verwundert im energiepolitischen Kontext Europas – mit wirtschaftlicher Vernunft. Man wolle das Firmenkapital künftig disziplinierter einsetzen, so O’Neill. Zudem sei man gezwungen, den hohen britischen Sondersteuern auf fossile Energieträger auszuweichen und dem wachsenden regulatorischen Druck aus dem Weg zu gehen.
BERLIN: Zugriff vom SEK! Geiselnahme beendet! Täter überwältigt! Polizei nennt DetailsI WELT LIVE










