Am Wochenende wollen Linke den Bundesparteitag der AfD blockieren. Doch wie wird ihre Strategie aussehen? Anhaltspunkte darüber liefert eine interne Gefahrenprognose der Thüringer Polizei, die Apollo News exklusiv vorliegt. Durch das Vermischen von extremistischen Akteuren und formal friedlich gesinnten Demonstranten soll die erfolgreiche Blockade ermöglicht werden.
Katrin Göring-Eckardt, die aus Thüringen stammende Grünen-Politikerin, rief zur Teilnahme an den Demonstrationen gegen den AfD-Bundesparteitag auf. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte sie: „Erfurt ist eine lebendige, weltoffene Stadt. Die AfD steht all dem entgegen. Erfurt wird mit einem großen Fest der Demokratie in der Stadt antworten. In der ganzen Stadt werden Menschen unterwegs sein, die miteinander reden, diskutieren, die Freiheit feiern. Wir setzen alles daran, dass der Tag in Erfurt friedlich bleibt, und rufen dazu auch alle Protestierenden auf.“
Sie betonte dabei, dass man sich „friedlich“ der stärksten Oppositionspartei entgegenstellen wolle. Die größte Einzeldemonstration am Wochenende dürfte die des Bündnisses „Zusammenstehen“ werden, die mit voraussichtlich 15.000 Teilnehmern angemeldet ist. Sie wollen vom Erfurter Hauptbahnhof bis zur Messehalle ziehen, in der der Parteitag stattfindet. Offizielle Anmelder sind zwei Funktionäre des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Den Aufruf des Bündnisses unterstützen circa 190 Organisationen, darunter DGB-Gruppen, linke Parteien, die Omas gegen rechts und kleinere Vereine.
Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss mit Merz, Klingbeil, Bas und Söder | 02.07.26












