Fürs Klima: „Feministische“ Oberbürgermeisterkandidatin will Baumhaus-Kommunen bauen

vor 4 Monaten

Fürs Klima: „Feministische“ Oberbürgermeisterkandidatin will Baumhaus-Kommunen bauen
Bildquelle: Apollo News

Valerie Tabea Schult möchte gerne Oberbürgermeisterin von Freiburg werden. Die sich selbst als „parteilose Feministin“ bezeichnende Kandidatin mit etwas zu kurz geratener Bob-Frisur will dafür offenbar ein links-grünes Wählerklientel ansprechen – und wartet auf Instagram mit einer sehr speziellen Idee auf: Sie möchte Baumhäuser in Freiburg bauen.

Konkret schlägt Schult eine Machbarkeitsstudie vor, die erörtern soll, ob die Waldfläche der Stadt für die Bebauung mit Baumhäusern geeignet ist. Falls ja, wäre das laut Schult eine ganz tolle Sache, weil man so den Wohnungsmangel bekämpfen und gleichzeitig „ökologisch bauen“ könnte. Der Oberbürgermeisterkandidatin sei es nämlich sehr wichtig, dass Freiburg tatsächlich bis 2035 die „Klimaneutralität“ erreiche, wie es vom Gemeinderat beschlossen wurde, erläutert sie auf Social Media.

„Theoretisch ist es möglich, dass nur auf 10% der Stadtwaldfläche viermal so viele Einwohner in Baumhäusern leben könnten wie im neuen Stadtteil Dietenbach“, posaunt Schult. Insgesamt hat sie sich Platz für 26.400 Einwohner in Freiburger Baumhäusern ausgerechnet. Auf einem Hektar Stadtwald könnten ihrer Vorstellung nach „bis zu 40 Personen“ unterkommen.

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