„Grenzenlose Freundschaft“: Putin reist nach China

vor 10 Monaten

„Grenzenlose Freundschaft“: Putin reist nach China
Bildquelle: NiUS

Russlands Präsident Wladimir Putin nutzt seine viertägige China-Reise, um seine Vision einer multipolaren Weltordnung zu bekräftigen. Beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Tianjin trifft er Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Dieses Treffen solle eine „zusätzlichen mächtigen Dynamik“ entfalten, erklärte Putin in einem schriftlich geführten Interview mit der staatlichen chinesischen Agentur Xinhua, das der Kreml veröffentlichte. Auffällig: Die Begriffe „Ukraine“ oder „USA“ tauchen darin nicht auf.

Putin wirbt seit Jahren für ein Ende der amerikanischen Dominanz in der Weltpolitik. In seinen Ausführungen hob er erneut hervor, dass Moskau und Peking den bilateralen Handel inzwischen fast vollständig in nationalen Währungen abwickeln – ein Schritt, der die Rolle des US-Dollars schwächen soll.

Ein weiterer Schwerpunkt ist für Putin die Stärkung des Globalen Südens. Dabei setzt er auf die Brics-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – die mittlerweile weitere Länder aufgenommen haben. Laut Kreml plant Putin in China Gespräche mit Staats- und Regierungschefs unter anderem aus Indien, der Türkei, dem Iran, Serbien und Pakistan.

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