Grüne Energiewende verschandelt Natur und vertreibt Vögel

vor 2 Monaten

Grüne Energiewende verschandelt Natur und vertreibt Vögel
Bildquelle: Tichys Einblick

Am 1. Mai schien in Deutschland fast überall die Sonne. Die Solarpanele im ganzen Land produzierten viel Strom. Zu viel. Denn es wurde mehr Solarstrom erzeugt, als das Stromnetz aufnehmen konnte, insbesondere in der Mittagszeit. Wegen des Feiertags war die Nachfrage nach Strom geringer als sonst – etwa weil viele Industriebetriebe geschlossen hatten und private Haushalte weniger Energie verbrauchten –, sodass die Börsenstrompreise fielen.

Der Ökonom Justus Haucap wies am Vortag bei X darauf hin, dass um 14 Uhr im Intraday-Handel die Megawattstunde bei minus 855 Euro liegen würde. Solche negativen Preise entstehen, wenn das aktuelle Angebot den aktuellen Strombedarf übersteigt. Haucap forderte dazu auf, so viele Elektrogeräte wie möglich einzuschalten, damit mehr Strom verbraucht wird – weil der verbrauchte Strom in diesem Moment günstiger ist als der, der ungenutzt bleibt. Bitte „alle Haushaltsgeräte anschmeißen – der Strom muss entsorgt werden“, so Haucap. Energieverbrauch pervers.

Haucap fragt weiter: „Wo sind bloß die noch und nöcher Speicher?“, und spielt damit auf eine Äußerung von DIW-Energieökonomin Claudia Kemfert aus dem Jahr 2022 an, für die sie verspottet wurde. Es gibt sie eben nicht, die Speichermöglichkeiten in den notwendigen Größenordnungen. Deshalb muss überschüssiger Strom aus Deutschland exportiert werden – zu Negativpreisen. Damit andere Länder den Strom abnehmen, muss Deutschland draufzahlen. Denn diese Länder müssen ihrerseits wieder ihre Kraftwerke herunterfahren. Das kostet Geld.

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