Die Klima-Katastrophe ist abgesagt – aber wir machen weiter

vor etwa 2 Monaten

Die Klima-Katastrophe ist abgesagt – aber wir machen weiter
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Weltklimarat sagt den Weltuntergang ab. Die 44 verantwortlichen „Wissenschaftler“ des „Intergovernmental Panel on Climate Change“, also die Hohepriester des Klimawandels, verantwortlich für die Klimaszenarien, behaupten das Gegenteil dessen, was uns jahrelang in Angst und Schrecken versetzt hat. Es ist eine bahnbrechende Veröffentlichung. Unter der Federführung von Prof. Detlef van Vuuren wird das Szenario RCP8.5, wonach die Temperaturerhöhungen bis zu fünf Grad Celsius im Jahre 2100 führen sollten, als „unplausibel“ verworfen und aus zukünftigen Berichten entfernt. Das ist eine Sensation. Zumindest sollte es Anlass zum Nachdenken sein – eine Überprüfung einleiten: Ist die darauf basierende Angstmacherei und sind die eingeleiteten Maßnahmen wirklich angemessen?

BILD hat nichts davon gemerkt. 2026 und 2027 „drohen zwei brutale Hitze-Sommer“, schreibt das Blatt in großen Buchstaben. Die EU-Kommission erwägt eine weiter steigende CO2-Abgabe auf Kerosin. Die Bundesregierung verabschiedet ein neues Heizungsgesetz, das wegen Klimachutz in jeden Keller hineinregiert und eine Umstellung der Wärmeversorgung erzwingen will; mit Kosten, die sich in der Größenordnung von hunderten von Milliarden Euros bewegen.

Es ist wie eine Persiflage auf den berühmten Satz von Mark Twain: „Als sie erkannten, dass der Weg falsch war, beschleunigten sie das Tempo.“

Irren ist menschlich. Aber nicht zur Kenntnis zu nehmen, dass die Grundlage der Entscheidung weggefallen ist, ist mehr als sich irren. Es ist Realitätsverleugnung, die schlimmste Folgen in Kauf nimmt. Ist es noch Dummheit, schon Verbrechen oder schiere Bösartigkeit einer Elite, die nur noch um sich selbst kreist? Das werden Historiker zu entscheiden haben.

Bestenfalls ist es geistige Bequemlichkeit, die nicht loslassen will von den Horrorszenarien, die uns Angst machen sollen – und die weitreichende Folgen für unser tägliches Leben haben.

Wenn es ein bisschen wärmer wird – schon sind die Wetterkarten bei ARD und ZDF glutrot eingefärbt. So wird Horror vermittelt. Bekanntlich ist die Welt schon vor Jahren verglüht, so die Sensationsberichte der Medien, die in den Archiven schlecht altern. Ein Wunder ist demnach, dass wir überhaupt noch außerhalb des Kühlschranks überleben können. Jeder von uns kann die grauenhaften angeblichen Folgen der Extremszenarien herbeten, die es unbedingt zu vermeiden gilt: Der Meeresspiegel steigt, ganz Hamburg ertrinkt und halb Niedersachsen auch in der rasenden Nordsee. Im Süden kollern die Berge in die Täler und vernichten Mensch und Kuh. Die Polkappen schmelzen immer weiter und sorgen dafür, dass die Meeresfluten immer weiter ansteigen. Die Eisbären sterben aus, weil ihre Eisschollen wegschmelzen wie Speiseeis auf heißem Asphalt.

Kein Bereich des Lebens, der nicht tangiert wäre.

Klimaflüchtlinge aus Afrika retten sich nach Deutschland. Warum sie ausgerechnet dahin wollen, wo doch die Nordsee mordet, ist zwar nicht ganz klar. Aber Logik ist keine Kategorie für Angstmacher. Ach was, Sie kennen all das.

Und jetzt also sagt der Weltklimarat im Mai 2026: April, April. Übertrieben. Komplett übertrieben. Das ganze Horrorszenario: gestrichen. Ab in den Papierkorb. April, April im Mai, wir haben uns getäuscht. Die Katastrophe findet nicht statt. Das ist mehr als wissenschaftlicher Hokuspokus. Das ist ein handfester Skandal, oder sagen wir besser: Das ist der handfeste Skandal Nummer eins. Denn schon lange haben viele Wissenschaftler vor der Angstmacherei gewarnt und die Horrorprognosen mit guten Argumenten bezweifelt.

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