„Gute Gesundheit, 1,10 m, 10 Jahre alt, Kinder.“ „Großen hintern mag klein und mag ohrfeigen.“ (Schreibfehler aus dem Original übernommen.)
Wenn ein Kuscheltier oder eine Spielzeugfigur mit so einem Text angeboten wird, dann stutzt man unwillkürlich. Wenn als Mindestpreis für den „Artikel“ dann noch 25.000 Euro aufgerufen werden, liegt ein Verdacht nahe: Geht es hier etwa gar nicht um Kinderspielzeug, sondern um echte Kinder?
Aus rechtlichen Gründen zeigen wir die Screenshots der Anzeigen nicht. Es ist auch nicht klar, ob die Screenshots authentisch sind. Aber auf der sehr beliebten Second-Hand-Plattform „Vinted“ finden sich fraglos Angebote mit Zusatztexten wie „5 Jahre / 110“. Vor allem auf TikTok, aber auch bei anderen Sozialen Medien brodelt seit ein paar Wochen die Gerüchteküche: Die Angebote seien Belege für Kinderhandel.
Was sagt die Polizei?
Das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigt auf Anfrage von TE, dass „das beschriebene Phänomen grundsätzlich bekannt sei“. Das BKA habe schon mehrfach Hinweise zu vermeintlichem Kinderhandel über Online-Kleinanzeigenerhalten.
Nach Urabstimmung: Pegah Edalatian (B’90/Grüne) zu möglichen Satzungsänderungen | 01.07.26














