Konzertabsage nach Antisemitismus-Vorwurf: Der verantwortliche Intendant wurde von Claudia Roth installiert

vor 9 Monaten

Konzertabsage nach Antisemitismus-Vorwurf: Der verantwortliche Intendant wurde von Claudia Roth installiert
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Eines der geplanten Konzerte bei Jan Böhmermanns Ausstellung im bundeseigenen Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin wurde nach Antisemitismus-Vorwürfen abgesagt. Am 7. Oktober – dem zweiten Jahrestag des Hamas-Massakers – sollte ein von Böhmermann initiiertes Konzert mit dem Rapper Chefket stattfinden. Chefket heißt mit bürgerlichem Namen Şevket Dirican, ist Sohn türkischer Einwanderer und hat sich auf Instagram in einem Palästina-T-Shirt gezeigt, das das Existenzrecht Israels infrage stellt. Der Intendant des aus dem Bundeshaushalt finanzierten und von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer beaufsichtigten HKW sagte das Konzert erst ab, nachdem der öffentliche Druck zunahm und sich neben Weimer auch der israelische Botschafter Ron Prosor einmischte.

Prosor hatte am Samstag auf X kritisiert, dass die Leitung des HKW die Verantwortung von sich weise. Er forderte, dass das Konzert mit dem Rapper abgesagt wird.

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