Schon ihre Namen klingen liebevoll: Gala, Gloria, Almonda, Goldmarie, Linda, Laura Annabell. Die Rede ist von deutschen Kartoffeln, unserem Grundnahrungsmittel seit Generationen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt in nüchternem Wirtschaftsdeutsch: „Anbau und Konsum der Knollen sind in Deutschland wieder stark gestiegen.“
Hinter dieser Statistik steht ein ganzes Weltbild. Was geht mehr ab: Pasta, Reis, Mais, Hirse, Weizen? Antwort: nichts davon. Nahrungsmittel Nummer 1 in Deutschland ist die Kartoffel. Und sie wächst wieder in besonders großen Mengen. Zuletzt bundesweit 301.000 Hektar. Schwer vorstellbar, solche Mengen. Einfacher ist diese Zahl: Es waren sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem fiel die Ernte mit rund 13,4 Millionen Tonnen so üppig aus wie zuletzt zur Jahrtausendwende. Optimale Witterung, also passende Temperaturen und ausreichend Niederschlag, ließ die Knolle gut gedeihen. Schon im Jahr zuvor zeigte der Trend im Anbau klar nach oben.
Die Sorte Linda (links) hat eine glatte gelbe Schale mit gelbem Fleisch, eine gute Lagerfähigkeit und ist wohl die bekannteste deutsche Kartoffelsorte.
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