Die Bundesregierung und die staatstreuen Medien warnen vor „hybriden Bedrohungen“ aus dem Ausland. Doch die eigentliche Gefahr geht von gewaltbereiten Linksextremisten im Inland aus. Das zeigt eine Abfrage der Zeitung „Die Welt“ bei allen 16 Bundesländern.
Im Jahr 2025 hat es nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) bundesweit 321 derartige Anschläge gegeben. Das setzt einen Trend fort, der sich seit Jahren verstärkt: Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen etwa hat es seit 2019 insgesamt 445 Anschläge auf Strom- und Energienetze gegeben. Davon gehen 425 auf das Konto von Linksextremisten – das sind satte 95 Prozent.
Die Links-Terroristen setzen im Vergleich zu früher nicht mehr auf eher symbolische Sachbeschädigungen. Stattdessen unterbrechen sie nach Erkenntnissen des Brandenburger Innenministeriums gezielt wichtige Versorgungsketten. Dementsprechend lang ist die Liste der schweren Attacken auf lebensnotwendige Versorgungseinrichtungen.
Die linksextremistische „Vulkangruppe“ verübt einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Lichterfelde. Fast 50.000 Haushalte und 2.000 Gewerbebetriebe sind mitten im Winter tagelang ohne Elektrizität. Es ist der größte Stromausfall in der Hauptstadt seit Ende des Zweiten Weltkriegs.
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