Die USA wollen die Impfempfehlungen für Kinder reduzieren. Das gab das US-Gesundheitsministerium am Montag bekannt. Demnach habe Donald Trump angewiesen, „zu überprüfen, wie andere Länder ihre Kinder schützen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen“, schrieb Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. auf X. Nach einer „ausgiebigen Prüfung“ habe das Ministerium jetzt entschieden, den Impfplan für Kinder anzupassen.
Demnach werde die Impfempfehlung unter anderem für Rotaviren sowie Influenza aus dem Plan entfernt. Die Empfehlung gelte nur noch für Risikogruppen. „Wir passen den Impfplan für Kinder in den USA an den internationalen Konsens an und stärken gleichzeitig die Transparenz und die informierte Einwilligung“, so Kennedy weiter. „Diese Entscheidung schützt Kinder, respektiert Familien und stellt das Vertrauen in die öffentliche Gesundheit wieder her.“
Insgesamt wurden die Impfempfehlungen auf elf Vakzine reduziert, zuvor waren es 17. Ein Kind hätte durch die damaligen Empfehlungen bis zu 72 Dosen bis zum 18. Geburtstag erhalten können, etwa weil manche Impfungen immer wieder aufgefrischt werden konnten. „Eine der Konsequenzen war, dass Eltern die empfohlenen Impfungen für ihre Kinder abgelehnt haben“, schrieb der stellvertretende US-Gesundheitsminister Jim O’Neill dazu auf X.
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