Hass-Mails von El-Koudri: „Ich verbrenne das Kreuz“ – Flucht der Politik in die Psychiatrie

vor etwa 2 Monaten

Hass-Mails von El-Koudri: „Ich verbrenne das Kreuz“ – Flucht der Politik in die Psychiatrie
Bildquelle: Tichys Einblick

Nur wenige Tage nach der Horror-Fahrt von Modena ringt Italien noch immer um Fassung. Acht Menschen wurden verletzt, zwei Frauen schweben weiterhin in Lebensgefahr. Die Bilder aus der Altstadt wirken wie ein weiteres Kapitel jenes europäischen Ausnahmezustands, der längst begonnen hat, Alltag zu werden: Sirenen, Absperrbänder, Fernsehteams, und die üblichen Betroffenheitsrituale. Und die linke politische Bubble nimmt quasi den Täter in Schutz.

Doch je mehr Details über den Täter ans Licht kommen, desto weniger passt der Fall in das inzwischen vertraute Narrativ vom „plötzlich psychisch Kranken“, der scheinbar grundlos explodiert sei. Denn der 31-jährige Salim El Koudri hinterließ Spuren. Deutliche Spuren.

Wie die Redaktionen des Il Messaggero und Il Mattino berichten, schrieb El Koudri bereits 2021 mehrere verstörende E-Mails an die Universität Modena und Reggio Emilia, an der er Wirtschaft studiert hatte. Darin forderte er in aggressivem Ton eine feste Anstellung und steigerte sich innerhalb weniger Minuten in offenen Hass hinein. Seine abstrusen Forderungen wie „Ihr müsst mir Arbeit geben“ steigerten sich in eine beängstigende Eskalation: „Bastarde von Christen … euren Jesus Christus am Kreuz werde ich verbrennen.“

Später allerdings ruderte er halb zurück, hatte ihn jemand gewarnt? „Entschuldigt meine Unhöflichkeit.“ Doch genau diese Mischung aus Aggression, Opfergefühl und ideologischer Aufladung zieht sich offenbar durch seine gesamte Vorgeschichte.

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