Zwei Tage liegt die Bundestagswahl zurück. Nun nehmen die Meldungen zu, die schon letzte Woche hätten veröffentlicht werden können – aber aus welchem Grund auch immer hinter die Entscheidung der Bürger gelegt wurden. Gemein haben diese Meldungen, dass die Folgen der Ampel-Politik nicht schlimm waren. Sondern schlimmer.
Los geht die wilde Fahrt: Die Bundesbank hat Verlust gemacht. Zum ersten Mal seit 46 Jahren. Und zwar satte 19 Milliarden Euro. Die Bundesbank hat diese Verluste im vergangenen Jahr gemacht und teilt sie zwei Tage nach der Wahl mit, wie die Bild berichtet. Wobei. So ganz stimmt das nicht. Eigentlich hat die Bundesbank die Verluste schon 2023 gemacht, mit Rücklagen ausgeglichen und so der Ampel die schlechte Nachricht zu ihrer Amtszeit erspart. Der Verlust ist eine Folge der steigenden Zinsen. Die Banken müssen für Einlagen jetzt höhere Zinsen zahlen, nehmen aber selbst nicht genau so viel zusätzliches Geld ein – denn Deutschland erlebte unter der Kanzlerschaft von Olaf Scholz (SPD) Rekordzahlen bei Insolvenzen. Diese ziehen dann halt einen Rattenschwanz nach sich.
Apropos schlechte Zahlen rund um die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und um den Umgang des Staates mit dem Geld der Steuerzahler. Schlechte Nachricht für SPD, Grüne und FDP: Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind schlecht. Die gute Nachricht für SPD, Grüne und FDP. Das Amt hat mit den Zahlen bis zur Woche nach der Wahl gewartet. Das Staatsdefizit ist im vergangenen Jahr um weitere 118,8 Milliarden Euro gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal 2024 um 0,2 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal gesunken. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist 2024 um 0,7 Prozent im Vergleich zum Jahr davor zurückgegangen.
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