Noch vor einer Woche entrüstete sich das ZDF über die Tötung eines vermeintlich unbescholtenen „Mitarbeiters“ in Gaza. Jetzt steht fest: Der 37-jährige, als Ingenieur für die Abwicklung der Übertragungstechnik zuständig, war ein Terrorist. Ein entsprechendes Dokument habe das israelische Militär (IDF) als Beleg vorgelegt.
„Als Reaktion hat das ZDF die Zusammenarbeit bis auf Weiteres eingestellt“, meldet der Sender in Mainz nüchtern. Seit drei Jahrzehnten arbeitet der Sender mit zahlreichen dubiosen Agenturen und Journalisten zusammen, die im Gazastreifen tätig sind. Unter anderem mit der Firma Palestine Media Production (PMP), für die der am 19. Oktober bei einem gezielten israelischen Luftangriff getötete Ahmed Asʿad Muhammad Abu Matar arbeitete – als TV-Ingenieur, auch wenn er mitunter als „freiberuflicher Fotograf“ geführt wurde.
Ahmad abu Matar, TV-Ingenieur und platoon commander der Hamas.
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