Oasis in Manchester: Es gibt noch Hoffnung für das alte Europa

vor 12 Monaten

Oasis in Manchester: Es gibt noch Hoffnung für das alte Europa
Bildquelle: NiUS

Adidas-Sneaker und Fischerhüte so weit das Auge reicht, friedliche Feierstimmung und ganz viel britisches Lebensgefühl. Die Wiedervereinigung der Gallagher-Brüder in ihrer Heimatstadt Manchester ist nicht nur Kitt für die englische Seele, sondern auch der Beweis, dass es das alte, sorgenlose Europa doch noch gibt.

Dabei wurde es hier in Manchester 2017 eigentlich schon begraben. Als während des Konzertes der amerikanischen Sängerin Ariana Grande in der Manchester-Arena 22 Menschen durch die Bombe der beiden Islamisten-Brüder Salman und Hashem Abedi getötet wurden, stand das Land still. Doch nicht nur auf der Insel ist die Bestürzung groß. In Europa verbreitet sich nach Jahren der schweren Anschläge die Erkenntnis, dass unser kulturelles Miteinander in Zukunft vor allem durch Vorsicht statt Vorfreude geprägt sein könnte.

Als Grande zwei Wochen später zum Benefizkonzert lädt, um für die Opfer und Hinterbliebenen zu sammeln, steht auch ein besonderer Gast auf der Bühne: Liam Gallagher. Als Eigengewächs der Stadt lässt er es sich nicht nehmen, seinen persönlichen Lieblingssong und Oasis-Hit „Live Forever“ zu performen. Ein Lied, das zum Träumen ermuntert und das Leben bejaht.

Auf dem weitläufigen Konzertgelände gibt es kaum Sicherheitskräfte

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