Rückzug geplant? Kai Wegner lässt sich im Bundesrat vertreten – und will am Mittag die Regenbogenflagge hissen

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Rückzug geplant? Kai Wegner lässt sich im Bundesrat vertreten – und will am Mittag die Regenbogenflagge hissen
Bildquelle: Apollo News

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, ist am Freitag nicht wie vorgesehen im Bundesrat erschienen. Dort sollte er eigentlich zur Verschärfung des Waffenrechts sprechen. An seiner Stelle vertritt der Finanzsenator Stefan Evers das Land Berlin. Er gilt als möglicher Nachfolger Wegners für den Posten des CDU-Spitzenkandidaten bei der Abgeordnetenhauswahl im September und als Regierender Bürgermeister.

Die Debatte um den Amtsinhaber hat sich vor dem Hintergrund seiner Lügen zum Berliner Blackout im Januar und der Tennis-Affäre in den letzten Tagen wieder intensiviert. Wegner hatte am ersten Tag des Stromausfalls nach einem linksextremen Anschlag angeblich im Homeoffice gearbeitet. Schon länger ist bekannt, dass er tatsächlich mit seiner Freundin, der Bildungssenatorin, Tennis spielen war.

Doch auch telefonisch stand er am Vormittag nicht wie zunächst behauptet in Kontakt mit den Krisenstäben. Der Tagesspiegel hat gerichtlich eine Auskunft der Senatsverwaltung erzwungen, die zeigt: Wegner telefonierte nicht, wie behauptet, ab „8:08 Uhr“, sondern führte sein erstes dienstliches Telefonat an jenem 3. Januar um 12:45 Uhr. Um 13 Uhr ging er dann Tennis spielen.

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