Der neue Politik-Podcast „Wenn Sie wüssten“ von RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck sowie den Journalisten Kristina Dunz und Stephan Lamby wollte mit einer exklusiven Mega-Enthüllung starten. Herausgekommen ist ein journalistischer Super-GAU. Tagelang versuchte man, die Peinlichkeit kleinzureden, am Samstag wurde nun eine Richtigstellung veröffentlicht.
Im Mittelpunkt der ersten Folge stand ein angebliches, geradezu operettenhaftes Gespräch zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Springer-Chef Mathias Döpfner. Unter Berufung auf Indizien und sogenannte „Sekundärquellen“ schilderten die Top-Journalisten, Döpfner habe Merz zu einer Zusammenarbeit mit der AfD drängen wollen. Die Brandmauer müsse fallen. Dabei fielen bei einem Treffen im Kanzleramt laut Podcast Sätze wie „Nur über meine Leiche“ (angeblich Merz) und „Das werden Sie noch bereuen“ (angeblich Döpfner). Auf dieser unglaubwürdigen Grundlage spekulierten die Autoren dann noch ein Drohungsszenario Döpfners gegen Merz herbei.
Kanzler Merz (CDU) und Springer-Chef Mathias Döpfner beim Weltwirtschaftsgipfel im Januar dieses Jahres im Axel-Springer-Verlag
ERFURT: Beben bei AfD-Parteitag! Macht verschiebt sich! Eskalation bei Protesten I WELT STREAM











