Am Berliner Hauptbahnhof und am Bahnhof Südkreuz sind seit Wochen zahlreiche Rolltreppen außer Betrieb. Besonders dramatisch ist die Lage im Hauptbahnhof: 35 von insgesamt 52 Rolltreppen funktionieren derzeit nicht. Auch im Südkreuz sind zehn Anlagen betroffen. Für einen Bahnhof, den täglich Hunderttausende Reisende nutzen, bedeutet das massive Einschränkungen – vor allem für Menschen mit Gepäck, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität. NIUS war live vor Ort.
Vor Ort zeigt sich, wie stark der Ausfall den Alltag der Reisenden beeinflusst. Viele müssen auf Aufzüge ausweichen oder Treppen steigen. Eine Mutter mit Kinderwagen berichtet: „Also für mich finde ich das richtig anstrengend, weil man manchmal keine Hilfe von fremden Leuten bekommt und ich bin auf den Fahrstuhl angewiesen. Das finde ich richtig doof.“ Häufig kommt es zu langen Wartezeiten vor den Aufzügen. „Ich musste richtig lange warten – gefühlt 20 Minuten“, sagt sie.
Auch andere Reisende äußern Unverständnis. „Für die Leute, die darauf angewiesen sind, ist das ja eine Katastrophe“, sagt ein Passant. Ein anderer meint: „Das ist auf Deutsch gesagt Mist, dass so was in der Hauptstadt passiert.“
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