RTL-Zuschauer sollten sich nicht wundern, wenn sie in dieser Woche besonders häufig Beiträge über Randgruppen sehen. Denn es ist die „Woche der Vielfalt“ – das ist zwei Monate vor dem „Pride Month“. Sieben Tage lang stellt RTL Deutschland das Thema in den Mittelpunkt. Die Werbegesichter dazu kennt und mag jeder – auch ohne Kampagne: zum Beispiel Sängerin Lucy Diakovska, Athlet Matthias Mester und Sportmoderator Patrick Esume.
In den RTL-Magazinen gibt es Diversity-Dauerfeuer: Mathias Mester besucht die zehnjährige Mali, die mit einem seltenen Gendefekt lebt, das „RTL-Nachtjournal“ trifft Reyyan Alshebl, der als syrischer Flüchtling nach Deutschland kam und Bürgermeister wurde. Auch der Nachwuchs wird nicht verschont: Im „Toggo Radio“ kommt ein Vater zweier Transkinder zum Thema Geschlechtervielfalt zu Wort. Und bei RTL+ startet im April unter dem Titel „Gemischtwarenladen – vollgefüllt mit Migra-Geschichten“ ein neuer Video-Podcast. Das fühlt sich für viele an wie öffentlich-rechtliches Belehrungsfernsehen im Gewand eines Privatsenders.
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