Rupert Scholz über die Ausgrenzung von AfD-Wählern: „Das geht in einer Demokratie nicht!“

vor mehr als 1 Jahr

Rupert Scholz über die Ausgrenzung von AfD-Wählern: „Das geht in einer Demokratie nicht!“
Bildquelle: NiUS

Der Ausschluss jeglicher Kooperation mit der AfD gehört für die Union zum zentralen Punkt des Wahlkampfs. Auf die Dauer, sagt der Staatsrechtler und frühere CDU-Verteidigungsminister Rupert Scholz bei „Schuler! Fragen, was ist“, geht eine solche „Ausgrenzung von Wählerschichten“ nicht.

Das ganze Interview sehen Sie hier:

Scholz: „Das geht in der Demokratie nicht. Ich kann nicht so repräsentative Wählerschaften mit 20 oder 30 Prozent von vornherein für gleichsam nicht existent erklären. Ich kann sagen, ich muss mit deren Partei, zum Beispiel der AfD, nicht koalieren, nicht kooperieren. Aber was in einer pluralistischen Demokratie immer möglich sein muss und auch bleiben muss, ist die Gesprächsbereitschaft. Ich muss gesprächsbereit sein, auch mit denen, mit denen ich nicht koalieren will. Das gehört auch zu der Befriedungsfunktion, zu der Integrationsfunktion, einer pluralistischen Demokratie.“

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