Im März 2025 stieg die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen erneut – diesmal um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies geht aus neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Damit bleibt die Steigerungsrate erstmals seit Sommer 2024 wieder im einstelligen Bereich, doch eine echte Entwarnung ist das nicht.
Die Behörde weist darauf hin, dass Insolvenzverfahren erst in die Statistik eingehen, nachdem ein Insolvenzgericht die erste Entscheidung getroffen hat, was bedeutet, dass die zugrunde liegenden Anträge meist rund drei Monate älter sind. Der statistische Rückspiegel zeigt also ein Bild mit Verzögerung.
Besonders deutlich wird das Ausmaß der Krise beim Blick auf die endgültigen Zahlen für Januar: 1830 Unternehmensinsolvenzen wurden registriert. Dabei geht es um Gläubigerforderungen in Höhe von 5,3 Milliarden Euro, ein steiler Anstieg gegenüber den 3,5 Milliarden Euro im Januar des Vorjahres. Der Zuwachs bei den Verfahren lag bei 12,8 Prozent.
🔴 LIVESTREAM von OE24.TV











