„Strategischer Fehler“: Wer zieht die Verantwortlichen für den Atomausstieg zur Rechenschaft?

vor 4 Monaten

„Strategischer Fehler“: Wer zieht die Verantwortlichen für den Atomausstieg zur Rechenschaft?
Bildquelle: Deutschland Kurier

Der Atomausstieg war nicht mehr und nicht weniger als das Todesurteil für Deutschland als Industrienation. Jetzt rufen die ideologischen Brandstifter von damals, zu denen auch Ursula von der Leyen (CDU) gehörte, nach der Feuerwehr und fordern eine Renaissance der Kernenergie. Das Atom-Aus sei ein „strategischer Fehler“ gewesen.

Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, mit welcher Chuzpe und Nonchalance EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) den von ihr als Merkel-Ministerin mitbetriebenen und mitgetragenen Atomausstieg auf einmal „bereut“. Plötzlich ist Atomkraft Teil ihres „Green Deal“ für eine bezahlbare und klimafreundliche Energie-Versorgung. Der Ausstieg sei ein „strategischer Fehler“ gewesen. Klingt fast so wie aus der Werbung für Clausthaler alkoholfrei: „Kann ja mal vorkommen…“

Auch der Isar II Zerstörer Markus Söder (CSU) hat sich nach zwischenzeitlicher „Ergrünung“ gewohnt geschmeidig vom entschiedenen „Atomkraft, Nein danke“-Apologeten zum entschiedenen Atomkraft-Befürworter gewandelt. Bei Friedrich Merz (CDU) dauert es mit Rücksicht auf den Koalitionspartner SPD noch etwas länger.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Deutschland Kurier

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Deutschland Kurier zu lesen.

Weitere Artikel