Kanzler Friedrich Merz will Syriens neuen Machthaber Ahmed al-Scharaa treffen. Nähme er die „Migrationswende“ ernst, würde er einen Deal über die Rückreise hunderttausender Syrer einfädeln. Und hierfür knallharte Bedingungen an al-Scharaa stellen.
Etwa 700.000 Syrer erhielten in Deutschland laut Statistischem Bundesamt zum 31. Dezember 2024 Schutz – sie machen damit gut ein Fünftel der mehr als drei Millionen Ausländer aus, die in Deutschland Schutz genießen. Für etwa 600.000 Syrer ist dieser Schutz befristet.
Sollte sich Merz am Montag mit dem neuen syrischen Machthaber al-Scharaa in Berlin treffen, können ihn nur drei Dinge interessieren: Wie will al-Scharaa das Land stabilisieren? Können deutsche Unternehmen hiervon profitieren? Und wie können so viele Syrer wie möglich rasch in ihre Heimat zurückgeführt werden?
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