Tommy-Robinson-Kundgebung in London: Großbritannien von Starmer befreien

vor etwa 2 Monaten

Tommy-Robinson-Kundgebung in London: Großbritannien von Starmer befreien
Bildquelle: Tichys Einblick

In London haben sich Zehntausende Demonstranten zu einer von Tommy Robinson organisierten „Unite the Kingdom“-Kundgebung versammelt. Vor der Kundgebung versammelten sich Schätzungen zufolge bereits rund 50.000 Menschen in Kingsway im Zentrum Londons, wie The Telegraph berichtet. Von dort zogen sie weiter nach Whitehall und zum Parliament Square. Sie skandierten: „Wir wollen Starmer loswerden.“ Viele trugen Flaggen mit dem St.-Georgs-Kreuz oder dem Union Jack.

Der Protest richtet sich offen gegen Premierminister Keir Starmer. Die Parole der Kundgebung lautet, Großbritannien von Starmer zu befreien. Für die Regierung und große Teile des politischen Betriebs ist die Einordnung offenbar erledigt: Es sind alles „extreme Rechte“. Diese Sprachwahl zeigt, wie in Großbritannien sortiert wird: Wer Masseneinwanderung, Sicherheitsprobleme und politische Doppelmoral kritisiert, landet schnell in dieser politischen Rand-Kategorie.

Die Polizei fuhr ein massives Aufgebot auf. Sie soll den Protest von einer konkurrierenden pro-palästinensischen Demonstration getrennt halten. Zusammenstöße zwischen den beiden Kundgebungen sollen verhindert werden. Laut BBC wurden mehr als 4.000 Polizeibeamte in der Hauptstadt eingesetzt und sorgen für eine sogenannte „Sicherheitszone“ zwischen den Demonstrationszügen. Die Beamten setzen Drohnen, Polizeipferde und -hunde ein und halten gepanzerte Fahrzeuge in Bereitschaft. An den Bahnhöfen Euston und King’s Cross St Pancras, zwei zentralen Ankunftsorten für Teilnehmer der Kundgebung, setzte die Polizei zudem Live-Gesichtserkennungskameras ein.

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