Kriegsgeschichten handeln oft von Gefechten, Strategien und geopolitischen Entscheidungen. Seltener geht es um jene Beobachtungen, die Soldaten jenseits des eigentlichen Kampfgeschehens machen, etwa Begegnungen, die sich einprägen, weil sie moralisch verstören.
Der ehemalige US-Soldat Nicholas Irving schildert in einem aktuellen Podcast systematischen Missbrauch, den er während eines Einsatzes in Afghanistan an Jungen beobachtet hat. Dahinters, so Irving, steckt ein System, das – indirekt – mit der islamischen Geschlechtertrennung zu tun hat, die unter den Taliban bekanntlich in extremster Form praktiziert wird. NIUS schildert die Hintergründe dieses brutalen Unrechts.
Irving, ein vielfach dekorierter Veteran, der inzwischen als tödlicher Scharfschütze eine gewisse Berühmtheit erlangt hat, beschreibt eine Szene, die ihn nach eigenen Worten bis heute nicht loslässt: Auf einer US-Basis in Afghanistan sei er versehentlich in das falsche Zelt geraten. Eigentlich habe er dort Getränke und Verpflegung vermutet. Stattdessen sei er auf eine Gruppe afghanischer Männer gestoßen, die sexuelle Handlungen vollzogen. In diesem Zusammenhang fällt der Begriff „Manlove Thursday“, den Irving als eine inoffizielle Bezeichnung schildert, unter der solche Zusammenkünfte offenbar bekannt gewesen seien.
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