Minnesota: Tödlicher Zwischenfall bei ICE-Operation

vor 6 Monaten

Minnesota: Tödlicher Zwischenfall bei ICE-Operation
Bildquelle: Tichys Einblick

Die amerikanischen Mainstream-Medien schießen sich auf ein neues Schlachtfeld ein. Dabei ist der Schauplatz kein ganz neuer, er hat sich schon in mehreren Theatervorstellungen sozusagen bewährt. Es geht um das von den Democrats regierte Minnesota und dessen Hauptstadt Minneapolis. In Minneapolis fand vor gut fünf Jahren die Groteske um George Floyd statt, die in absurden Großdemonstrationen in der gesamten westlichen Welt endeten, mit gesenkten Premierminister-Knien und unter Missachtung der ansonsten heiligen Corona-Regeln. Zuletzt sorgte Minnesota durch einen Staatsgeldwäsche-Skandal rund um die somalische Expat-Asyl-Gemeinde für Aufsehen. Gouverneur Tim Walz, einst der Running-Mate von Kamala Harris, will nun nach zahlreichen Ungereimtheiten davon absehen, ein drittes Mal um sein Amt zu kandidieren. Es geht also um einen blauen Staat im Umbruch.

Und nun hat sich – quasi folgerichtig – ein ICE-Drama in Minnesota ereignet. Eine Frau, selbst nicht von der Abschiebungsbehörde betroffen, hat sich den Anweisungen der Bundesbeamten widersetzt und sogar versucht, einen von ihnen zu überfahren. So schildern es Trump und Minister seiner Administration, und das Videomaterial scheint ihnen Recht zu geben. Trump sagte der New York Times wörtlich: „Sie hat sich furchtbar benommen. Und dann hat sie ihn überfahren. Sie hat nicht versucht, ihn zu überfahren. Sie hat ihn überfahren.“ Er bedauerte den Vorfall insgesamt, wies aber auf die illegale Immigration hin, die all dem zugrundeliege.

Auf Truth Social schrieb Trump: „Es ist eine furchtbare Szene. Es ist schrecklich, das ansehen zu müssen. Die schreiende Frau war offensichtlich eine professionelle Agitatorin, und die Frau am Steuer des Autos verhielt sich sehr ungebührlich, behinderte und leistete Widerstand, bevor sie gewaltsam, vorsätzlich und böswillig den ICE-Beamten überfuhr, der offenbar in Notwehr auf sie schoss.“ Das verlinkte Video (siehe unten) zeigt die Szene aus einer anderen Perspektive. Man sieht deutlich, wie Good den Beamten anfährt und für kurze Zeit aufbockt.

Heimatschutzministerin Kristi Noem sprach von einem „Akt inländischen Terrorismus“, während eine Nachbarin der Autofahrerin in die Kamera sagte, sie sei sicher keine „Extremistin“ oder Terroristin gewesen. Trumps Grenzschutz-Zar Tom Homan forderte, das Ende der Ermittlungen abzuwarten. Danach werde man die Verantwortlichen „auf Grundlage der Ermittlungen zur Rechenschaft“ ziehen.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel