Die Schauspielerin und Journalistin Sarah Maria Sander hat nach Informationen der Bild wegen ihrer pro-israelischen Haltung ihre Hauptrolle in dem geplanten Film „Die Todessehnsucht der Maria Ohm“ verloren. Darüber hinaus ist derzeit ein Gerichtsverfahren über die Frage anhängig, ob der Film in der derzeit geplanten Fassung auch ohne die Beteiligung Sanders gesendet werden darf, da sie das Drehbuch verfasst hat und entsprechende Änderungen ohne ihre Zustimmung erfolgten.
Sander kritisierte im vergangenen August im Rahmen eines YouTube-Videos die antiisraelische Haltung vieler Filmemacher und Schauspieler. Zuvor hatten 200 Prominente aus der Filmbranche einen offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz verfasst und ihn dazu aufgefordert, keine Waffenlieferungen an Israel mehr zuzulassen.
Sander warf den Beteiligten Heuchelei vor. „Eure politische Haltung, euer Aktivismus ist nichts, es ist eine Show. Es ist Gratismut ohne Risiko, ohne Haltung“. Laut Sander sei sie wenige Wochen später vom Darsteller der männlichen Hauptrolle, Rainer Begoihn, für ihre Äußerungen kritisiert worden. Ihre Haltung sei demnach projektschädigend und könnte Festivals davon abschrecken, den Film öffentlichkeitswirksam zu zeigen.
EU-Parlament: u.a. Aussprache zur Stärkung des Automobilsektors der EU










