Über unterschiedlichste Kanäle finanziert die Europäische Union in ganz Europa hunderte NGOs. Ein Dreh- und Angelpunkt ist dabei der EU-Fördertopf „Citizens, Equality, Rights and Values“, kurz CERV. Das Programm wurde 2021 ins Leben gerufen und verfügt für den Zeitraum bis 2027 über ein Budget von rund 1,55 Milliarden Euro.
Über „CERV“ wird ein „breites Spektrum“ an „Organisationen der Zivilgesellschaft“ mit Steuermitteln ausgestattet, die in den EU-Mitgliedsstaaten gegen Bedrohungen wie Desinformation, Rechtsextremismus, Hate Speech und Muslimfeindlichkeit vorgehen oder Klimagerechtigkeit und das Streben nach „Diversity“ antreiben wollen.
Obwohl Europa vor massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten steht, soll das Budget ab 2028 erhöht und künftig noch mehr Steuergeld verteilt werden. Die EU-Kommission um Präsidentin Ursula von der Leyen (CDU) plant, von 2028 bis 2034 „CERV“ als Teil des neuen Super-EU-Fördertopfes „AgoraEU“ mit rund 3,6 Milliarden Euro auszustatten. Das wäre mehr als doppelt so viel Geld wie zuvor. Im Juli 2025 wurde ein entsprechender Plan vorgestellt, der nun vom Europäischen Rat und vom Europäischen Parlament durchgewinkt werden muss.
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