In Bayern war die Zahl der deutschfeindlichen Straftaten im vergangenen Jahr so hoch wie noch nie seit Beginn der Erhebung! Dies geht aus der Antwort der bayerischen Staatsregierung auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hervor. Eine deutschfeindliche Straftat liegt vor, wenn die Tatumstände oder die Motivation des Täters darauf schließen lassen, dass die Tat wegen der Nationalität oder ethnischen Zugehörigkeit des oder der Opfer verübt wurde – etwa bei schweren Beleidigungen, Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Seit 2019 erfasst Bayern deutschfeindliche Straftaten im Rahmen der politisch motivierten Kriminalität (PMK) gesondert. Nach Angaben des Landesinnenministeriums erreichte die Anzahl der deutschfeindlichen Straftaten 2025 im Freistaat ein Rekordhoch.
Wurden bei Einführung dieser Kategorie noch 20 Fälle bayernweit erfasst, so waren es im vergangenen Jahr bereits 67 Straftaten. Das ist ein Anstieg von mehr als 200 Prozent!
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