Alice Schwarzer spricht Klartext. Im Podcast „Weltwoche Daily“ zieht die 83-Jährige eine harte Bilanz über die Integration von Migranten in Deutschland.
Die EMMA-Herausgeberin war soeben mit ihrem aktuellen Buch „Feminismus pur. 99 Worte.“ auf Lesereise und sagt, dass es durchaus ein Stadtbild-Problem gäbe: „Wenn ich dann in kleineren Städten bin, da kommt jedes Mal die Klage darüber, dass die Frauen sich Sorgen machen für sich und ihre Töchter. Das dürfen sie aber nicht sagen. Wenn sie was sagen, sagt man ihnen: Du bist eine Rassistin. Die sind aber keine Rassistinnen, die haben real begründete Sorgen. Und solche Frauen sind dann auch sauer und wählen, wie andere, die AfD.“
Die Migranten, die hier seien, seien nicht gut integriert, so Schwarzer. Man habe hier ähnliche Probleme wie in Frankreich: „Es sind halt diese Länder, die nicht fremdenfeindlich sein wollten und die auch Arbeitskräfte brauchten, die nicht darüber nachgedacht haben, dass die Menschen auch in ihrer Mentalität und kulturell integriert werden müssen. Dass man den Männern sagen muss: Bei uns gibt es Gleichberechtigung und Frauen haben dieselben Rechte, bei uns ist Gewalt illegal gegen Frauen und Kinder.“ Die Männer täten ihr leid, so Schwarzer. Niemand sage ihnen solche Dinge.
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