Im baden-württembergischen Offenburg wurden nach mehreren Schüssen ein 33-Jähriger tot und eine Frau schwerverletzt in einer Hofeinfahrt zu einem Wohnhaus aufgefunden. Das Opfer verstarb trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen wenig später in einer Klinik.
Laut „Badischer Zeitung“ soll es sich um einen sogenannten Femizid handeln – also die vorsätzliche Tötung einer Frau durch Familienmitglieder oder den (Ex-)Partner. Der Begriff beschreibt eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt, die tief in patriarchal geprägten Kulturkreisen verwurzelt ist. In Offenburg haben rund 40 Prozent der 63.000 Einwohner inzwischen einen Migrationshintergrund.
Die Tat ereignete sich demnach in einer Wohnsiedlung im Norden Schwarzwald-Stadt. Mann und Frau, zu deren Herkunft zunächst keine Angaben vorlagen, sollen sich laut Polizei gekannt haben. Der 33-Jährige habe erst auf die Frau gefeuert und sich dann selbst erschossen.
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