41 Prozent der befragten jungen Muslime stellen Religion über Gesetze

vor etwa 2 Monaten

41 Prozent der befragten jungen Muslime stellen Religion über Gesetze
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41 Prozent der befragten muslimischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Wien stimmen der Aussage zu, dass für sie religiöse Vorschriften über den Gesetzen in Österreich stehen. Das geht aus einer Studie hervor, die im Auftrag der Stadt Wien erstellt wurde. Die Erhebung lief zwischen September und Dezember 2024.

Die Untersuchung trägt den Titel „Zwischen Anerkennung und Abwertung: Einstellungen junger Zugewanderter in Wien“. Befragt wurden 1.261 Personen zwischen 14 und 24 Jahren. Nach Bereinigung und Gewichtung blieben 1.221 Fälle übrig. Die Befragten wohnten in Wien und wurden zehn Herkunftsgruppen zugeordnet: österreichisch, serbisch, polnisch, rumänisch, bosnisch, türkisch, kurdisch, syrisch, afghanisch und tschetschenisch.

Die zentrale Aussage wurde im Abschnitt zum religiösen Fundamentalismus abgefragt. 16 Prozent der muslimischen Befragten stimmten „voll und ganz“ zu, dass für sie die Vorschriften ihrer Religion über den Gesetzen in Österreich stehen. Weitere 25 Prozent stimmten „eher“ zu. Unter den christlichen Befragten lagen die Werte bei 6 Prozent und 15 Prozent.

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